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Wissenswertes und viel Spaß beim Familiensportfest
der Kita «Zwergenland» in Hötzelsroda
Mi 04.07.2012 10:33
© Levknecht
 Spielend lernen
Hötzelsroda - Die Kindergartensteppkes, deren Eltern und Großeltern, die Erzieherinnen und die Mitglieder des so rührigen Fördervereins der Kindertagesstätte «Zwergenland» tummelten sich beim inzwischen dritten Familiensportfest auf dem Sportplatz in Hötzelsroda.

«Gummistiefelweitwurf, Tauziehen, Schubkarren-Rennen, Sommerski, Weitsprung, Geschicklichkeitstests beim Rollerfahren und Büchsenwerfen verfehlten nicht ihre Anziehungskraft», freute sich Birgit Müller, die Kita-Leiterin.

Die ganze Familie war in Aktion. «Wir möchten das Miteinander der Eltern und der Kita-Mitarbeiter stärken», betonte Angela Böz vom Förderverein, der seinen Kindergarten «Zwergenland» im gesamten Jahr auf vielfältige Weise, auch finanziell, unterstützt.

Das jüngste Familiensportfest bei bestem Sommerwetter war jedenfalls ein voller Erfolg. Für das leibliche Wohl war vorzüglich gesorgt. Die Familiensportler labten sich an Muffins und Wiener Würstchen sowie durstlöschenden Getränken. Natürlich schaute auch Ortsbürgermeister Jürgen Jansen vorbei, für den der Kindergarten «Zwergenland» stets höchste Priorität genießt.

Die im vergangenen Jahr vollzogenen Sanierungsarbeiten am Kindergartengebäude waren auch auf seinen beharrlichen Druck gemeinsam mit seinen Mistreitern in der SPD-Stadtratsfraktion zurückzuführen.

Erstmals in diesem Jahr war die Verkehrswacht dabei. Richtiges Verhalten im Straßenverkehr wurde spielend vermittelt. «Mit der vom Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung finanzierten Aktion Kinder im Straßenverkehr wollen wir Kinder und Eltern gleichermaßen ansprechen. Solch ein Familiensportfest bietet beste Gelegenheit», unterstrich Ina Schneider von der Verkehrswacht.
Mit ihren engagierten Mitstreitern wurden Kinder und Eltern auf Probleme im Straßenverkehr hingewiesen. Ein Demonstrationsobjekt zeigte knallhart, was passiert, wenn ein Kind nicht angeschnallt ist und das Auto in einen aufprallt: Das kleine Kind wird komplett aus dem Fahrzeug geschleudert. Ist es angeschnallt, fliegt lediglich die Kopfbedeckung umher.

«Leider lassen Eltern - oftmals in Eile - nicht die nötige Sorgfalt beim Anschnallen walten. Die Folgen können folgenschwer sein. Wir weisen immer wieder ganz eindringlich darauf hin», betonte Ina Schneider, die auch einen Roller- und Bewegungsparcours mitgebracht hatte.
Wie eingeschränkt die Sicht bei Dunkelheit im Straßenverkehr ist, wurde in einem «Sichthaus» demonstriert. Schon einen Tag nach dem «Einsatz» beim Familiensportfest in Hötzelsroda gehörte die Verkehrswacht zu den Teilnehmern eines Kindergartenfestes in Krauthausen und wiesen auch hier eindringlich auf richtiges Verhalten im Straßenverkehr hin. (pm/lev/rbr)

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